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Pilotprojekt „Terminal ohne PINPad“ startet

Aufbauend auf die erfolgreiche Entwicklung der girocard kontaktlos im Handel im vergangenen Jahr hat die Deutsche Kreditwirtschaft den Startschuss für
eine besondere Entwicklung zum Bezahlen gegeben: Das Terminal ohne PIN-Pad (TOPP). Gemeinsam mit Netzbetreibern, Terminalherstellern und Automatenbetreiber untersucht sie im Rahmen eines Pilotprojekts den Einsatz dieser verschlankten Terminals, die ohne PIN-Pad und Steckleser auskommen. Die kontaktlose Zahlung am TOPP hat das Potenzial, stark vom Bargeld dominierte Marktsegmente für Kunden und Händler für die Zahlung mit girocard kontaktlos zu öffnen. Das Terminal eignet sich für Zahlungen im Kleinbetragsbereich sowohl für den Einsatz an unbedienten Endgeräten, wie z. B. Verkaufsautomaten, als auch für die Bezahlung an bedienten Kassen, wie z. B. in Bäckereien.


Da kontaktlose Transaktionen bis 25 Euro ohne PIN-Eingabe ausschließlich über die NFC-Schnittstelle eines girocard Terminals durchgeführt werden, benötigt dieses lediglich einen Kontaktlosleser. Auf den üblichen Chipkartenleser und das PIN-Pad kann verzichtet werden. Damit kann das Terminal kleiner gestaltet werden und lässt sich so leichter in verschiedene Automatentypen einbauen oder nachrüsten. Zudem ergibt sich durch die Verschlankung ein geringerer Wartungsaufwand, da weniger mechanische Komponenten von außen verschmutzt oder beschädigt werden können. Mit der Entwicklung begegnet die Kreditwirtschaft einem direkten Kundenwunsch: So zeigte zum einen eine repräsentative Endkundenbefragung, die die GfK im Mai 2017 im Auftrag der EURO Kartensysteme durchgeführt hatte, dass die Mehrheit aller girocard Nutzer (56 Prozent) das Angebot nutzen möchten, bargeldlos an Automaten zu bezahlen. Zum anderen forderten auch Automatenbetreiber eine Lösung, um girocard Zahlungen an Automaten zu akzeptieren. Sie erhöhen nun durch den Einsatz von TOPP ihre Endkundenreichweite, steigern ihre Verfügbarkeit und profitieren von reduzierten Bargeldkosten.

Projektverlauf und Zielsetzung
Im Januar 2018 haben die ersten Terminalhersteller (CCV und FEIG ELECTRONIC) sowie Netzbetreiber (BS PAYONE und CardProcess) eine Betriebserlaubnis im Rahmen des Pilotprojekts erhalten. Aktuell werden Akzeptanzstellen der Teilnehmer mit den neuen Terminals ausgestattet. Die erste Installation eines TOPP haben CardProcess und FEIG ELECTONIC zu vermelden: Beim Imbiss „Die Wurst“ in Bad Hersfeld können Kunden seit Anfang Februar am TOPP bezahlen. Die ersten Transaktionen verliefen reibungslos. „Das Terminal ohne PIN-Pad ist eine gute Ergänzung beim Kassieren“, so Ralph Salzmann Betreiber des Imbisses „Die Wurst“. „Es ist schnell, sauber und hygienisch. Und auch bei den Kunden kommt das gut an – schon jetzt zahlen immer mehr kontaktlos mit ihrer girocard.“ Ziel des Pilotprojekts ist es, praktische Erfahrungen zur Nutzung von Terminals ohne PIN-Pad in verschiedenen Einsatzbereichen zu sammeln und auch in neuen Bereichen das optimale Bezahlerlebnis für Kunden zu schaffen. Denkbar ist die Nutzung neben der Automatenbranche, z. B. bei Schließfächern, Stromtankstellen, Autowaschanlagen und öffentlichen Toiletten, aber auch bei mobilen Händlern. Die Ergebnisse werden in die spätere Entscheidung der Deutschen mKreditwirtschaft über einen Regelbetrieb einfließen und dienen den Projektteilnehmern in der Folge als Entscheidungsgrundlage. Das TOPP kann auf den großen Erfolg der girocard kontaktlos aufbauen: Bereits im ersten Jahr seit der nationalen Einführung können Kunden mit rund 35 Millionen ausgegebenen, kontaktlosfähigen Karten an rund 385.000 umgerüsteten Terminals bezahlen.

Textquelle: girocard.eu
Bildquelle: istock.com/xavierarnau

Bezahltradition im Umbruch –
Klassische und kontaktlose Zahlung mit girocard im Aufwind

Der Paradigmenwechsel im Portemonnaie hat in Deutschland an Fahrt aufgenommen. Die girocard steht in der Gunst der Kunden so hoch wie nie zuvor und hat in der Beliebtheit erstmals mit dem Bargeld gleichgezogen. Rückenwind erlebt dabei auch die kontaktlose Zahlung mit der Debitkarte der Deutschen Kreditwirtschaft: Noch nie haben die Kunden eine neue Funktion der girocard so schnell angenommen, wie das kontaktlose Bezahlen. Das zeigen verschiedene Umfragen der GfK, die im Februar, Mai und Oktober 2017 im Auftrag der EURO Kartensysteme insgesamt 3.610 Personen zwischen 16 und 69 Jahren befragte.

Über alle Altersstufen hinweg favorisieren 39 Prozent der girocard Nutzer (diejenigen, die die girocard zumindest gelegentlich zum Bezahlen nutzen) unabhängig vom Betrag grundsätzlich die Zahlung mit girocard, die damit erstmals mit dem Bargeld (38 Prozent) gleichzieht. Etwa jeder Fünfte (19 Prozent) zahlt mit allen genannten Bezahlmitteln (girocard, Kreditkarte und Bargeld) gleich gern. Die größten Befürworter der girocard sind aktuell die 30- bis 39-Jährigen, von denen fast die Hälfte (47 Prozent) am liebsten mit girocard zahlt; nur drei von zehn bevorzugen Barzahlungen. Wie stark sich die Vorlieben geändert haben, zeigt ein Blick zurück: Noch im Juli 2015 nannten bei einer repräsentativen GfK-Umfrage unter 1.550 Befragten 44 Prozent das Bargeld als ihr generell bevorzugtes Bezahlmittel. Münzen und Scheine rangierten damals auf dem deutlichen ersten Platz.

Kontaktlos kommt an
Dem elektronischen Zahlen verleiht insbesondere die kontaktlos-Technologie neuen Aufwind. Die Deutschen, die bisher traditionell dem Bargeld verschrieben schienen, nehmen das kontaktlose Bezahlen besonders schnell an. Unter den Inhabern einer girocard kontaktlos stieg der Anteil derer, die die Funktion bereits genutzt haben, innerhalb weniger Monate von 38 Prozent im Februar auf 47 Prozent im Oktober. Rund jeder Zweite mit einer entsprechenden Karte hat somit die kontaktlos-Funktion bereits genutzt. Gleichzeitig stieg die Nutzungsabsicht: 29 Prozent derjenigen, die die girocard zum Bezahlen nutzen, hielten es im Oktober für (sehr) wahrscheinlich, dass sie in den nächsten zwölf Monaten im Geschäft kontaktlos mit Karte zahlen, auch wenn sie selbst aktuell noch keine kontaktlose Karte haben. Das entspricht einem Zuwachs von rund 70 Prozent.

Gleichzeitig lernen die Kunden die kontaktlose Bezahlfunktion ihrer Bank- oder Sparkassenkarte besser kennen und damit auch ihre Vorteile: 85 Prozent derjenigen, die die girocard kontaktlos kennen, stufen sie als schnell ein. Ebenso viele finden sie einfach und unkompliziert. 83 Prozent sehen sie als praktisch an. Damit rangiert sie schon heute auf dem Niveau der kontaktbehafteten girocard. Beim Blick auf die unterschiedlichen Altersgruppen zeigt sich, dass das Bezahlen nur durch Vorhalten nicht nur für die jungen, technikaffinen Altersgruppen ein Thema ist. Bei den 60- bis 69-Jährigen sagen 39 Prozent, dass ihnen das kontaktlose Bezahlen gut gefällt – ein Zuwachs von 20 Prozentpunkten seit Februar.

Die große Geschwindigkeit, mit der die Verhaltens- und Einstellungsänderung aktuell vonstattengeht, zeigt welches Potenzial in der girocard kontaktlos steckt. Sie bietet Komfort, Geschwindigkeit und intuitive Handhabung. Kontaktloses Zahlen ist auf dem Weg zum neuen Normal an der Ladenkasse.

Weitere Ergebnisse der Studie finden Sie in den Management Summarys zum kontaktlosen Bezahlen und zu den Bezahlpräferenzen auf der girocard.eu

Originale Pressemitteilung girocard_pressemitteilung_bezahltradition_im_umbruch

Mastercard hat heute mit Priceless Specials ein eigenes Loyalitätsprogramm in Deutschland gestartet. Ab sofort können Karteninhaber mit jeder Mastercard-Transaktion Punkte, sogenannte Coins, sammeln und bei teilnehmenden Händlern einlösen. Deutschland ist der 25. Markt auf der Welt, in dem das Mastercard Priceless Specials-Programm verfügbar ist.Peter Bakenecker, Divisional President Deutschland und Schweiz bei Mastercard, erklärt: „Ab sofort können alle Mastercard-Inhaber unser Priceless Specials Loyalitätsprogramm nutzen. Die Kunden müssen sich mit ihrer Mastercard lediglich einmal auf unserer Plattform registrieren. Priceless Specials ist kostenfrei und die Coins werden automatisch pro Transaktion und auch zusätzlich zu anderen Loyalitätsprogrammen gesammelt.“

So funktioniert Priceless Specials

Inhaber einer in Deutschland ausgegebenen Mastercard-Kreditkarte oder Debit Mastercard für Konsumenten registrieren sich einmalig auf mastercard.de/priceless und können danach anfangen, Coins zu sammeln. Pro Bezahlvorgang mit Mastercard an den weltweit 43,3 Millionen Akzeptanzstellen und im E-Commerce erhalten die Teilnehmer unabhängig vom Transaktionswert automatisch einen Coin. Da bereits die Zahlung per Mastercard den Coinerhalt sicherstellt, bekommt der Kunde in jedem Fall automatisch den Coin und der Bezahlprozess wird nicht zusätzlich verkompliziert. Kartennutzer können ihre Coins anschließend bei teilnehmenden Händlern auf der Plattform einlösen – ab fünf Coins gibt es bereits erste Prämien. Coins können auch für Verlosungen eingesetzt werden, um zum Beispiel die Chance auf Champions League Tickets zu bekommen.

Priceless Specials kann von jedem Mastercard-Inhaber genutzt werden. Sollten Karteninhaber schon an anderen Programmen teilnehmen, bleiben diese davon unberührt. Priceless Specials Coins werden zusätzlich zu diesen gesammelt. Mastercard bietet kartenherausgebenden Banken Priceless Specials zudem als Plug & Play-Plattform in gebrandetem Design an, die sich unkompliziert in das Bankangebot integrieren lässt.

Zu den Händlern, bei denen Nutzer zum Start von Priceless Specials ihre Coins einlösen können, zählen unter anderem Tchibo, das Fernbusunternehmen FlixBus, der Lieferdienst foodora, die Onlinemodehändler limango und ABOUT YOU, der Spielzeughändler myToys, der Onlinefotodienst pixum sowie die Online-Videothek maxdome. Auch an teilnehmenden Tank & Rast Autobahnraststätten können Coins für ausgewählte Angebote aus der Gastronomie eingelöst werden.

Priceless Specials ergänzt das bestehende Priceless-Programm von Mastercard

Neben Priceless Specials ist Mastercard mit dem Programm Priceless Cities in Deutschland aktiv. Priceless Cities ist ein internationales Programm von Mastercard, das in ausgewählten Metropolen der Welt Zugang zu einzigartigen, unbezahlbaren Erlebnissen schafft. Weltweit können Teilnehmer aus mehr als 40 Destinationen wählen, in Deutschland sind dies Berlin und München. Weitere Informationen zu Mastercard Priceless Cities finden Sie unter www.priceless.com.

Text von der Mastercard Pressmitteilungsseite LINK

Sehr geehrte Kunden,

wir möchten Sie an dieser Stelle über 2 Änderungen zum 1.1.2018 informieren.
Zum 1. werden Sie die Möglichkeit haben, neue Produkte über unser Online Portal zu aktivieren.
Hierbei handelt es sich um SIM Karten. Diese Karten müssen über unser Online Portal aktiviert werden.

Wenn Sie diese SIM Karten mit anbieten wollen, sprechen Sie uns dazu an.

 

Neue Produkte ab dem 1.1.2018

Produkt Produkt Preis Provision
Ortel Riskfree SimCard 9,95 € 17,99%
Whatsapp 2015 Risikofreie Sim Karte 10,00 € 17,99%
Lebara Call Riskfree SIM-Karte 2014 10,00 € 17,99%
Lebara RFSC Smart 3GB 2015 14,99 € 17,99%
Lycamobile Riskfree SimCard 10,00 € 17,99%
Bildmobil Risikofreie SimKarte 9,95 EUR 9,95 € 17,99%
Fyve Riskfree SimCard 9,95 € 17,99%
Otelo Riskfree SimCard 9,95 € 17,99%
Vodafone Smartphone Spezial 2015 9,95 € 17,99%
Blau 9 Cent Risikofreie Sim Karte 9,99 € 17,99%
Congstar Smart Mix 2015 RFSC 9,99 € 17,99%
Congstar Wunsch Mix 2015 RFSC 9,99 € 17,99%
O2 1 GB Risikofreie Sim Karte 9,99 € 17,99%
Ortel HIGHSPEED 1GB Risikofreie Sim Karte 9,95 € 17,99%
MTV Mobile Risikofreie Sim Karte 9,95 € 17,99%
Telekom Magenta Mobil Start M 2017 9,95 € 17,99%
Telekom Magenta Mobil Start Basic 2017 9,95 € 17,99%
Lebara Komplett M – 2017 14,99 € 17,99%

 
 
Zum 01.01.2018 werden die Konditionen der Aufladeprodukte von Telefonica und Lycamobile folgendermaßen angepasst:

Telefonica (E-Plus und O2 Produkte): Reduzierung um 0,40% netto
Lycamobile: Reduzierung um 1,00% netto

Neue Preise ab dem 1.1.2018

Produkt Provision Netto Provision Brutto
E-Plus 3,00 % 3,57 %
O2 3,00 % 3,57 %
Blau.de 3,00 % 3,57 %
Fonic 3,00 % 3,57 %
Ortel 3,00 % 3,57 %
Simyo 3,00 % 3,57 %
Lyca 3,00 % 3,57 %

Mit unser neuen Webseite haben Verkäufer einen ganz einfachen Zugang zu einem breiten Sortiment digitaler Prepaid Produkte. Mit der Webseite geben wir ihnen ein Werkzeug an die Hand, mit denen sie jederzeit und sofort den Kundenwunsch befriedigen können. Egal ob Movies, Games, Software sowie Prepaid Aufladung, der Endkunde kann aus einem riesigen Sortiment auswählen und bekommt den Pin schnell und unkompliziert per Mail zugeschickt.

Mit dem Online Portal lassen sich digitale Prepaid Produkte ganz einfach über das PC im Laden verkaufen. Der Händler muss einfach nur die Webseite auf seinem PC oder Tablett aufrufen und sich dann über unsere Webseite registrieren. Sobald der Endkunde mit einem Produktwunsch im Laden auf den Verkäufer zukommt, kann dieser das Produkt über die Webseite ganz unkompliziert verkaufen.

Der Verkäufer wählt das gewünschte Produkt aus, der Endkunde zahlt und der Verkäufer drückt auf Senden oder Drucken. Der Server schickt dann die Mail mit dem Code des gekauften digitalen Produkts zum Kunden. Damit kann der Verkäufer nicht mehr nur über ein EC Terminal, sondern jetzt auch direkt über die Webseite verkaufen und das viel schneller und unkomplizierter.

Vorteile für Verkäufer

Zudem ist der Verkauf digitaler Prepaid Produkt nicht mehr an einen festen Ort im Laden gebunden. Promotion Aktionen werden so zum Kauferlebnis für den Endkunden, denn dieser wird zum Beispiel an einem Stand in einem Einkaufscenter auf ein Produkte aufmerksam. Der Verkäufer wiederum erreicht Endkunden sogar außerhalb seines Ladens.

Sie möchten unsere neuen digitalen Prepaid Produkte verkaufen, dann kontaktieren Sie uns unter der Telefonnummer 040 – 70 70 15 92 oder per E-Mail an info@karten-terminal.de

Mehr Infos zu Prepaid Produkten finden Sie auf unser Prepaid Seite

Sehr geehrte Damen und Herren,

zum 26.06.2017 tritt die sog. EU-Geldtransferverordnung (Verordnung 2015/847 des europäischen Parlaments und Rates vom 20.05.2015 über die Übermittlung von Angaben bei Geldtransfers) in Kraft. Die Verordnung dient dem Zweck der Verhinderung, Aufdeckung und Ermittlung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung bei Geldtransfers. Sie verpflichtet jede Bank bei der Ausführung von Geldtransfers, Angaben zum Auftraggeber (Zahler) und Begünstigten (Zahlungsempfänger) zu prüfen und zu übermitteln.

Damit wird erreicht, dass immer eindeutig bestimmbar ist, wer Zahler und wer Zahlungsempfänger ist. Das bedeutet aber auch, dass Banken die Zahlungsdaten überprüfen, Nachfragen anderer Kreditinstitute zur Identität des Zahlers bzw. Zahlungsempfängers beantworten und auf Anfrage diese Daten den zuständigen Behörden zur Verfügung stellen müssen.

Welche Änderungen sind für Sie relevant?
1. Bei der Übermittlung von Zahlungsverkehrsdaten müssen diese ab dem 26.06.2017 immer den Namen und den Vornamen des Zahlers enthalten, um fehlerfrei verarbeitet werden zu können. Unvollständige oder unrichtige Angaben können zur Abweisung der Transaktion bei den Banken führen.
2. Bei der Einreichung von Lastschriften ist ab dem 26.06.2017 zu beachten, dass für den Fall, dass die Lastschrift ein Debitorenkonto außerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums EWR (EEA) belastet, im Datensatz zusätzlich zum Namen und Vornamen jeweils die Anschrift des Debitors anzugeben ist. Dies betrifft Konten in Ländern, die zwar zum SEPA-Raum gehören, aber nicht zum EWR (derzeit Schweiz).

Sehr geehrte/r Kunde/in,

wir sind ständig bemüht, den Service für Sie und Ihre Kunden zu optimieren. Aufgrund der Implementierung der neuen EU-Verordnung über Interbankenentgelte für kartengebundene Zahlungsvorgänge (Verordnung (EU) 2015/751) haben wir deshalb einen neuen Lastschrifttext entworfen.

Der überarbeitete Lastschrifttext ist für Ihre Kunden unter anderem übersichtlicher. Sie können jetzt genau nachlesen, was im Fall einer Rücklastschrift passiert, in welchen Abständen die sogenannten sogenannten Hoffnungsläufe durchgeführt werden und welche Kosten mit Rücklastschriften verbunden sein können.

Wir möchten Ihre Kunden so auch für dieses Thema sensibilisieren. Dank der ausführlichen Information wissen die Kunden jetzt, dass ihr Konto zum Zeitpunkt des Lastschrifteinzugs bzw. des Hoffnungslaufs eine hinreichende Deckung aufweisen muss, um unnötige Kosten zu vermeiden.

Wir möchten Sie nun bitten, diesen neuen Lastschrifttext zügig entsprechend den nachfolgend aufgeführten Szenarien umzusetzen.

Sie verwenden vorgedruckte Bonrollen in Ihrem Zahlterminal?

Ab sofort erhalten Sie in unserem Webshop unter http://shop.karten-terminal.de/ nur noch Bonrollen mit dem aktuellen Lastschrifttext. Sollten Sie noch Restbestände an Bonrollen mit dem alten Lastschrifttext auf Lager haben, verbrauchen Sie diese bitte spätestens bis zum 30.06.2017. Über diesen Termin hinaus dürfen Kunden, die bei Ingenico die Produkte OLV-Acquiring oder easysafe beauftragt haben, die alten Texte nicht mehr verwenden.

Ihr Lastschrifttext wird über die Kasse gedruckt?

Sollte ihr Kassenhersteller für Sie den Lastschrifttext in der Kasse hinterlegen, beauftragen Sie diesen bitte mit der Aktualisierung des Lastschrifttexts. Die Umstellung muss schnellstmöglich, spätestens jedoch zum 30.06.2017 erfolgen. Für den Fall, dass der Lastschrifttext von Ingenico über Ihr Terminal gesteuert wird, werden alle Terminals voraussichtlich in Q2 2017 aktualisiert. Wir kommen diesbezüglich noch einmal gesondert auf Sie zu.

Wir sind sicher, dass die stetige Verbesserung und Weiterentwicklung des Lastschriftverfahrens dazu führen wird, dass dieses auch weiterhin das „Zahlverfahren des Handels“ bleiben wird.

Für Ihre Unterstützung möchten wir uns sehr herzlich bedanken!

In Bäckerei-Filiale ist nur Kartenzahlung möglich

In Graz hat am Freitag das erste bargeldlose Geschäft Österreichs aufgemacht. In einer Filiale der Bäckerei Martin Auer kann man ausschließlich mit Kredit- oder Bankomatkarte bezahlen. Das Unternehmen will den Schritt nicht als „Wunsch nach einer generellen Abschaffung des Bargeldes verstanden wissen“, sondern weist vor allem auf die Zeitersparnis und die Minimierung von Fehlerquellen hin.

In der Filiale am Sonnenfelsplatz mitten im Unibereich will man die „zahlreichen Pluspunkte“ des bargeldlosen Betriebs testen. Fehlerquellen und Zeitaufwand wie beim Hantieren mit Münzen und Scheinen würden auf diese Weise reduziert, hieß es in einer Aussendung am Freitag. Für das Geschäft würden dadurch die tägliche Wechselgeldüberprüfung und die Endabrechnung wegfallen, der Kunde könnte einen besseren Überblick über seine Finanzen behalten, zeigte sich das Unternehmen überzeugt.

Man gehe davon aus, dass „so gut wie jeder“ Erwachsene über eine entsprechende Karte verfüge, für Kinder werde es eine Prepaid-Karte geben, die in jeder Martin-Auer-Filiale aufgeladen werden kann.

Text: Der Standard Österreich (APA, 21.4.2017) – Der Standard

Neues Lastschrift-Logo

Das bisherige ec-Lastschrift-Logo wird jetzt ersetzt werden.

Warum diese Änderung? Hintergrund ist, dass Mastercard als Inhaber die Eigentumsrechte an der Marke „ec“ (inkl. Karte mit Stift) einschließlich der Bildmarke hält und die weitere Nutzung stark eingeschränkt bzw. untersagt hat.

Daher hat die Deutsche Kreditwirtschaft in den letzten Jahren verstärkt an der Entwicklung ihrer neuen Marke „girocard“ gearbeitet, die heute die vormals als ec-Karte bekannte Zahlkarte der Banken bezeichnet. „girocard“ hat die Marke „ec“ bereits vollständig ersetzt.

Nun musste auch das vom Handel eingesetzte elektronische Lastschriftverfahren auf den aktuellen Stand gebracht werden. In diesem Zuge erhält es auch den neuen Namen SEPA-Lastschrift. Das neue vom HDE markenrechtlich angemeldete SEPA-Lastschrift-Logo wird das bisherige ec-Lastschrift-Logo vollständig ersetzen.

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Der HDE gestattet die Verwendung des Logos allen Händlern und Netzbetreibern im Rahmen der Nutzung und des Angebots eines SEPA-Lastschriftverfahrens sowohl im stationären Handel als auch im Internet. Voraussetzung ist die Einhaltung der Brand Guideline. Die Brand Guideline und verschiedene Logo-Vorlagen sind hier downloadbar.

EC-Terminal-Händler, der Lastschirften verwendet, dürfen also das alte Logo ab sofort gegen das neue austauschen. Eine vom derzeitigen ec-Markenrechtsinhaber gesetzte Frist zum Austausch der bisherigen ec-Logos gibt es nicht. Daher empfehlen wir Ihnen eine zügige Umstellung auf das neue SEPA-Lastschrift- und auch auf das girocard-Logo zur Vermeidung rechtlicher Auseinandersetzungen.

Anwendungsempfehlungen zur Einbettung der neuen Logos in die jeweiligen Marketing- und Kommunikationsmaßnahmen sowie weiterführende Informationen zu den Hintergründen der Änderung finden Sie auf der Webseite des HDE. Wir werden selbstverständlich auch alle Artikel, die noch das bisherige Lastschrift-Logo tragen, zügig aktualisieren und neue Versionen für Sie bereitstellen.

Neues girocard-Logo

Bereits vor einigen Jahren hat die Deutsche Kreditwirtschaft die Marke „girocard“, die die vormals als ec-Karte bezeichnete Zahlkarte der Banken ersetzt, in den Markt eingeführt. Infolge des anhaltenden Rechtsstreits mit Mastercard wurde nun auch das girocard-Logo ein weiteres Mal überarbeitet. Unsere Akzeptanzaufkleber werden bereits heute mit dem neuen girocard-Logo ausgeliefert. Für alle Händler und Zahlungsanbieter ist es nunmehr zwingend erforderlich, sämtliche bisherigen ec- und ELV-Aufkleber vollständig zu entfernen und durch neue Aufkleber zu ersetzen.

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Das neue girocard-Logo finden Sie hier.

Neues Mastercard-Logo

Auch Mastercard hat sein Logo modernisiert und wirbt mit einem frischeren Markenbild. Die neuen Logos werden ebenfalls auf den neuen Akzeptanzaufklebern zu sehen sein.

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Das neue Mastercard-Logo finden Sie hier.

Text von der Ingenico GmbH

Onlinehändler sollen ab 2018 den Verbrauchern für die Zahlung per Lastschrift, Überweisung oder mit bestimmten Kreditkarten künftig dafür keine zusätzlichen Gebühren mehr in Rechnung stellen. Das geht aus der Pressemitteilung der Wettbewerbszentrale. Das geht aus dem Entwurf eines Gesetzes zur Umsetzung der Zweiten Zahlungsdiensterichtlinie der EU in nationales Recht hervor, dass am Mittwoch vom Bundeskabinett verabschiedet werden soll.
 
Die Wettbewerbszentrale hat dazu folgende Pressemitteilung veröffentlicht:

02.02.2017 // Zahlungsmöglichkeiten im Onlinehandel sollen für Verbraucher kostenlos sein – Gesetzesentwurf sieht entsprechende Neuregelung vor

Nach dem Willen des Gesetzgebers dürfen Onlinehändler dem Verbraucher für die Zahlung per Lastschrift, Überweisung, Kreditkarte oder andere besonders gängige Bezahlmöglichkeiten künftig keine zusätzlichen Zahlungsentgelte in Rechnung stellen: Das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz plant, im Rahmen der Umsetzung des zivilrechtlichen Teils der EU-Richtlinie über Zahlungsdienste im Binnenmarkt (RL 2015/2366/EU) Händler zu verpflichten, die angebotenen Zahlungsmöglichkeiten weitestgehend für den Verbraucher kostenlos anzubieten. Dies geht aus dem Referentenentwurf des Gesetzes zur Umsetzung des zivilrechtlichen Teils der zweiten Zahlungsdiensterichtlinie hervor, den das Ministerium Ende Dezember 2016 vorgelegt hat.

Nach der derzeitigen gesetzlichen Regelung des § 312 a BGB ist der Anbieter von Waren und Dienstleistungen im Internet schon jetzt verpflichtet, mindestens eine kostenfreie und für den Verbraucher erreichbare Zahlungsmöglichkeit zur Verfügung zu stellen. Mit diesem Thema hat sich auch die Wettbewerbszentrale in ihrer Praxis bereits beschäftigt. So hatte sie seinerzeit gegenüber der Plattform Opodo beanstandet, dass diese Kunden als einzige unentgeltliche Zahlungsmöglichkeit die Kreditkartenzahlung mit „Visa Entropay“ eingeräumt hatte. Das Landgericht Hamburg hatte dies als unzulässig angesehen (Urteil vom 01.01.2015, Az. 327 O 166/15 – nicht rechtskräftig, vgl. Pressemitteilung der Wettbewerbszentrale vom 15.10.2015 >>). Die Kammer sah das Vorenthalten einer für den Verbraucher ohne Weiteres erreichbaren kostenfreien Zahlungsmöglichkeit als Wettbewerbsverstoß an.

Während nach der bisherigen gesetzlichen Regelung aber die Zurverfügungstellung jedenfalls einer für den Verbraucher kostenfreien Zahlungsmöglichkeit ausreicht, will der Gesetzgeber nun den Verbraucher weitergehend vor unerwarteten Entgeltforderungen im Bereich des Onlinehandels schützen. Mit der geplanten Neuregelung soll sichergestellt werden, dass Verbraucher beim Kauf von Waren sowie bei der Bezahlung von Dienstleistungen nicht mit zusätzlichen Kosten belastet werden. Geplant ist die Einführung des § 270 a BGB-E, wonach jedenfalls für besonders gängige bargeldlose Zahlungsmittel in Zukunft keine zusätzlichen Entgelte mehr vereinbart werden dürfen. Insbesondere soll auch die Möglichkeit der – wenn auch nur teilweisen – Weitergabe von mit bestimmten Zahlungswegen verbundenen Kosten, die derzeit noch möglich ist, abgeschafft werden. Ziel des Gesetzgebers ist es, den Verbraucher vor unerwarteten Entgeltforderungen im Bereich des Handels zu schützen, die ihm nach Erfahrung der Wettbewerbszentrale häufig erst im laufenden Bestellvorgang mitgeteilt werden.

In einer gerade veröffentlichten Entscheidung des Bundesgerichtshofes hatte dieser die Plattform Opodo als verpflichtet angesehen, die für bestimmte Zahlungswege erhobene „Servicepauschale“ in den Endpreis einzurechnen (BGH, Urteil vom 29.09.2016, Az. I ZR 160/15, vgl. News vom 30.01.2017 >>). Die Verletzung der sich aus der Luftverkehrsdienste-VO ergebenden Verpflichtung zur Endpreisangabe sah er ebenfalls als Wettbewerbsverstoß an. Der Fall zeigt, dass die geplante Neuregelung durchaus große praktische Relevanz für Unternehmer und Verbraucher hat (F 5 0489/16).

 

Noch handelt es sich um einen Referentenentwurf, quasi die erste Stufe im Rahmen des Gesetzgebungsverfahrens. Es bleibt abzuwarten, ob im weiteren Verfahren noch Punkte geändert werden. Wir werden selbstverständlich darüber berichten und Sie auf dem Laufenden halten.