PAN-Nummern auf dem Händlerbeleg
Durchschauen Sie Zahlencodes auf Kartenzahlungsbelegen
PIN und TAN sind wohl jedermann bekannt, weniger bekannt ist, was es mit der sogenannten PAN-Nummer auf Kartenzahlungsbelegen auf sich hat.
Grund für diese eher unscheinbare Rolle der PAN ist, dass diese zumindest für Kunden eigentlich uninteressant ist und daher auch nur auf den Zahlungsbelegen der Händler ausgedruckt wird. Hier kann die PAN Nummer beispielsweise bei Fehlbuchungen wichtige Rückschlüsse auf die eingesetzte Kredit- oder Debitkarte geben.
Wie schon bemerkt ist die PAN für den Händler eigentlich erst dann interessant, wenn es zu Fehlbuchungen kommt.
Dann lassen sich mit der Primary Account Number relativ einfach das kartenherausgebende Institut und letztlich auch das Konto und der berechtigte Inhaber der Debitkarte oder Kreditkarte herausfinden. Nqtürlich wird die namentliche Identität des Karteninhabers mit der PAN-Nummer nicht visualisiert, im Extremfall könnte aber über die Bank s der Karteninhaber auch namentlich benannt werden.
Dazu ist die PAN Nummer als 19-stellige Nummer auf der Karte gespeichert. Die ersten drei Ziffern bezeichnen das Länderpräfix, die folgenden fünf Ziffern entsprechen einer Kurzbankleitzahl und die restlichen Nummern sind die Kontonummer des Karteninhabers und eine Prüfziffer am Ende.
Die PAN-Nr. besteht aus 19 Ziffern:
- 3 Ziffern als Länderpräfix
- 5 Ziffern als Kurzbankleitzahl / Institutsnummer
- 10 Ziffern für die Kontonummer des Karteninhabers
- 1 Ziffer als Prüfziffer
Die Ziffern der beispielhaften PAN-Nr.456 12345 2020202020 2 stehen somit für:
| Prefix dt. Karte | Kurzbankleitzahl | Kontonummer | Prüfziffer |
|---|---|---|---|
| 456 | 12345 | 2020202020 | 2 |
Es ist also nicht ganz einfach, die PAN zu entschlüsseln, aber dennoch möglich.
Als unterstützende Hilfe gibt die deutsche Bundesbank aller drei Monate eine aktualisierte Liste der Bankleitzahlen heraus. So sind auch die PAN Nummern zu identifizieren. Bundesbank




